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 Kommende Ratispona

  

Kommende Ratispona 

 

Eine der ersten Kommenden und die älteste Ordensniederlassung der Ballei Franken war das Deutsche Haus „St. Ägid" („St. Gilgen") zu Regensburg. Bereits 12 Jahre nach der Erhebung der deutschen Hospitalbruderschaft zum Ritterorden schenkte Herzog Ludwig I. von Bayern (der „Kelheimer") im Jahr 1210 eine Hofstatt, bei der es sich um die alte Burggrafenpfalz handelte, und mit dieser die Pfalzkapelle und Spitalkirche St. Ägid und weitere Liegenschaften dem Deutschen Orden.

 

  

In einem vom Komtur Heinrich 1252 ausgestellten Leibgedingsbrief ist das älteste Siegel erhalten. 1296 werden die Konventualen erstmals urkundlich als Teutschordensherren von St. Gilgen zu Regenspurg erwähnt.

 

 

 

Deutscher Orden

 

 

 

Der Deutsche Orden, auch Deutschherren- oder Deutschritterorden genannt, ist eine geistliche Ordensgemeinschaft. Neben dem Johanniter- bzw. Malteserorden ist er, ein heute bestehender Rechtsnachfolger der Ritterorden aus der Zeit der Kreuzzüge.

Die lateinische Bezeichnung lautet Ordo Teutonicus, das Ordenskürzel lautet „OT“.

Der Langname ist „Orden der Brüder vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem“, lateinisch „Ordo fratrum domus Sanctae Mariae Theutonicorum Ierosolimitanorum“.

Die Ursprünge des Ordens gingen aus einem Feldhospital, bremischer und lübeckischer Kaufleute während des III. Kreuzzuges um 1190 im Heiligen Land bei der Belagerung der Stadt Akkon, hervor. Das bewährte Hospital blieb auch nach der Eroberung Akkons bestehen. Die dort dienenden Brüder nahmen die karitativen Regeln der Johanniter an und nannten die Einrichtung „St. Marien-Hospital der Deutschen zu Jerusalem“ – in Erinnerung an ein Spital, das bis 1187 in Jerusalem bestanden hatte. Während des Deutschen Kreuzzugs wurde im März 1198 die Spitalgemeinschaft nach dem Vorbild der Templer und Johanniter in den Stand eines Ritterordens erhoben. Erster Hochmeister war Heinrich Walpot von Bassenheim.

Die Mitglieder des Ordens waren auf die Gelübde der Armut, der ehelosen Keuschheit und des Gehorsams verpflichtet. Wie alle Ritterorden des Mittelalters bestand der Deutsche Orden zunächst aus:

  • Ritterbrüdern:
  • Priesterbrüdern:.
  • Sariantbrüdern:.
  • Dienenden Halbbrüdern (sogenannte Halbkreuzler):

 

Dennoch zeichnete sich ein Ende der Kreuzfahrerherrschaft im Heiligen Lande ab. Mit dem Fall von Akkon 1291 zeichnete sich schließlich ein Ende der „Gewappneten Züge zum Grabe (Christi)“ ab. Beim Endkampf zu Akkon nahm ein bedeutendes Kontingent von Deutschordensrittern teil. Geführt wurde es vom Hochmeister Burchard von Schwanden, anschließend vom Kriegskomtur Heinrich von Bouland.

Mit dem endgültigen Verlust Akkons endete im Jahr 1291 das militärische Engagement des Deutschen Ordens im Heiligen Land. Der Hauptsitz des Hochmeisters befand sich aufgrund der vorübergehend fortbestehenden Hoffnung auf eine Wiedereroberung des Heiligen Landes aber noch bis 1309 in Venedig, einem wichtigen Hafen für die Überfahrt ins Heilige Land.

Nach den Kreuzzügen missionierte der Deutsche Orden 1211-1225 in Ungarn. Ab 1226, auf Veranlassung des Herzogs Konrad von Masowien im Gebiet der Pruzzen (Preußen).

Die Präsenz des Deutschen Ordens konzentrierte sich anschließend innerhalb der Grenzen des Reiches sowie in den neuerworbenen Stützpunkten in Preußen.

 

 

 

Hochmeister des Deutschen Ordens

1198 – 1202  Heinrich Walpot von Bassenheim

1200 – 1208  Otto von Kerpen

1208 – 1209  Heinrich Bart

1209 – 1239  Hermann von Salza

1239 – 1240  Konrad von Thüringen

1240 – 1244  Gerhard von Mahlberg

1244 – 1249  Heinrich von Hohenlohe

1249 – 1252  Günther von Wüllersleben

1252 – 1256  Poppo von Osterna

1256 – 1273  Anno von Sangershausen

1273 – 1282  Hartmann von Heldrungen

1282 – 1290  Burchard von Schwanden

1291 – 1296  Konrad von Feuchtwangen

1297 – 1303  Gottfried von Hohenlohe

Kommende Ratispona e.V.